Auftaktveranstaltung für den zweiten Geleitzug zur Einführung des Neuen Kommunalen Rechnungswesen in Niedersachsen

Das zweite Verbundprojekt KDS-2 (Gleitzug) zur Einführung des Neuen Kommunalen Rechnungswesens (NKR) nahm am 6. April 2005 in Bad Gandersheim seine Projektarbeit auf. Bei der Auftaktveranstaltung informierten sich Bürgermeister, Kämmerer und weitere Projekt-Mitarbeiter der fünf Teilnehmer-Kommunen Stadt Bad Gandersheim, Stadt Einbeck, Samtgemeinde Hattorf am Harz, Stadt Northeim und Samtgemeinde Walkenried über die Vorgehensweise und die Teilschritte des Verbundprojektes.
Zum Wechsel des Rechnungsstils von der Kameralistik zur Doppik am 01.01.2008 werden die Kommunen gemeinsam notwendige Vorarbeiten leisten. Dabei wird die doppik.com über einen Zeitraum von drei Jahren diese mit umfangreichen Methodik-Workshops begleiten und anschließend vor Ort mit speziellen Status-Checks auf individuelle Probleme und Belange eingehen.
Durch den Zusammenschluss von mehreren Kommunen, welche reihum in verschiedenen Teilnehmer-Kommunen abgehalten werden, kann somit ein enger Erfahrungsaustausch stattfinden bzw. Probleme gemeinsam gelöst werden. Inhalt werden die Themen „Vermögen und Bilanzierung“, „BWL-Grundlagen“ mit Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung (KLR), „Haushalt und Planung“ sowie die „Qualitätssicherung“ sein.
Durch den Wechsel des Rechnungsstils kann das Verwaltungshandeln in den Kommunen transparenter werden, da die wichtigsten Zahlungsgrößen in Vorschau als „Planung“ und in Nachbetrachtung in Form der „Rechnungslegung“ auf begrenztem Raum darstellbar sind. Für die Politik ist es somit besser möglich sich auf zentrale Entscheidungsfelder zu konzentrieren bzw. bestimmte Vorgänge zu priorisieren. Neben den Informationen zu Geldfluss und -abfluss kann auch Ressourcenaufkommen und -verbrauch ermittelt werden, woraus letztendlich Maßnahmen zum Erhalt einer dauerhaften Leistungsfähigkeit der Kommune abgeleitet werden.

Durch das bereits im Mai 2004 gestartete erste NKR-Verbundprojekt KDS-1 in Niedersachsen, welches sechs Kommunen umfasst, können schon hier einige Erfahrungen weitergegeben werden.

Die doppik.com als 100 %-igeTochter der arf Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH hat sich auf die Beratung von kleinen und mittleren Kommunen bei der Umstellung auf das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen spezialisiert. Das Prinzip des Geleitzugs (Verbundprojekt) basiert auf dem Konzept, durch Arbeitsteilung und Erfahrungsaustausch in abgestimmten Projektschritten sicher und ressourcenschonend ans Ziel zu gelangen. Kern des Geleitzugs bilden die gemeinsamen Workshops, in denen verantwortlichen Mitarbeitern jeweiliger Kommune Wissen vermittelt, aber auch gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Die doppik.com mit ihren bereits 60 betreuten Kommunen ist dabei Marktführer von Doppik-Einführungsprojekten in Deutschland und wird schon am 20. April 2005 ein drittes Verbundprojekt in Niedersachsen starten.

 
   
Zuletzt aktualisiert am 31.10.2007