Wissenschaftliches Symposium „Reform des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens zwischen Politik, Verwaltung und Wissenschaft“ zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Lüder am 11.09.2015 in Speyer

16.09.2015

Wissenschaftliches Symposium „Reform des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens zwischen Politik, Verwaltung und Wissenschaft“ zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Lüder am 11.09.2015 in Speyer

Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Lüder (li.) im Gespräch mit Helge C. Brixner (re.)
Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Lüder (li.) im Gespräch mit Helge C. Brixner (re.)

Anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Lüder hat die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer am 11.09.2015 ein wissenschaftliches Symposium „Reform des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens zwischen Politik, Verwaltung und Wissenschaft“ ausgerichtet. Klaus Lüder war von 1981 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 Professor für Öffentliche Finanzwirtschaft und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und hat sich seit Beginn seiner Tätigkeit um die Weiterentwicklung und Neustrukturierung des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens verdient gemacht. Er gilt heute als einer der renommiertesten international anerkannten Experten auf dem Gebiet des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens und war auch ein Mitbegründer des internationalen Forschungsnetzwerks CIGAR.

Bei dem von Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Budäus federführend konzipierten Symposium würdigten namhafte Festredner aus Wissenschaft, Politik und Praxis das Lebenswerk von Klaus Lüder und warfen einen Blick auf die deutsche und die internationale Entwicklung des öffentlichen Haushalts- und Rechnungswesens. Aktuelle Themen wie die Weiterentwicklung von IFRS und IPSAS, aber auch das EPSAS-Projekt der EU-Kommission kamen nicht zu kurz.

Helge C. Brixner, Geschäftsführender Gesellschafter der arf GmbH, hob in seinem Beitrag neben den herausragenden wissenschaftlichen Leistungen von Klaus Lüder hervor, dass er wie kaum ein anderer Wissenschaftler Brücken zwischen Kameralistik und Doppik, Wissenschaft und Praxis, nationalen und internationalen Reformen gebaut habe. Diese große Praxisrelevanz des Lebenswerkes von Klaus Lüder habe das Haushalts- und Rechnungswesen nicht nur in der Vergangenheit nachhaltig geprägt, sondern werde auch in Zukunft einen unschätzbaren Beitrag zur Solidität der öffentlichen Finanzen leisten. Es bleibe zu hoffen, dass Klaus Lüder, insbesondere auf internationaler Ebene, noch lange über die Kraft und die Gesundheit verfüge, um Brücken zwischen den unterschiedlichen Traditionen des angelsächsischen und des deutschen Haushalts- und Rechnungswesens zu bauen.

Zurück